GermanDE-CH-AT

 

Firmen Special


Firmen Special

 

 
Accettiamo PayPal
 


Mietwagen Sardinien
P.IVA 02344740903
©2013/2017

Privacy Policy

Nordsardinien

“Das Erwachen der Sinne”

Ein einmalige Territorium, geographisch antik und schon zur prähistorischen Zeit bewohnt, eingebettet auf einer Granitplatte  mit einer Küste die von Flusstälern bestimmt ist, welche heute jedoch vom Meer überschwemmt sind. Wo Sie die schönsten Strande der Welt bewundern und die Felsen bizarrer Formen bestaunen; ein Gebiet, welches von einer mediterranischen Flora bestimmt ist und Sie von Düften überschwemmt, ein Gebiet, welches von vielen als Paradies der Erde beschrieben wird, der Norden von Sardinien.

Geografie und wichtige Aspekte der Geschichte
 
Ursprünglicherweise war der Norden Sardiniens in zwei Reiche aufgeteilt. Das Reich von Torres oder  Logudoro und das Reich der Gallura. Als ersteres genannt, hatte zuerst die Hauptstadt Namens Turris (heute Porto Torres), anschliessend Ardara und nicht zuletzt das heutige Sassari. Während das Reich der Gallura die Hauptstadt Olbia hatte. Während das Reich der Gallura die Hauptstadt Olbia hatte.  Ähnlich wie heute die Provinzen Sassari und Olbia/Tempio.
Die Gallura befindet sich im Nordosten Sardiniens, abgegrenzt vom Fluss Coghinas im Osten, vom Gebirgsmassiv des Limbara im Mittelland und vom Berggebiet Nieddu im Südwesten, in der Gemeinde San Teodoro.

Zum Gebiet der Gallura, östlich gelegen,  gehört auch die Smaragküste (Costa Smeralda) in der Gemeinde Arzachena. Hauptorte sind Olbia, Tempio Pausania, Arzachena und La Maddalena. Die wichtigsten Verbindungsknoten im Norden sind der Hafen von Olbia und der Flughafen „Olbia Costa Smeralda“.

Die geschichtliche Region von Sassari, die Ebene von Nurra,  entfaltet sich über den ganzen Nordwestlichen Teil der Insel. Die wichtigsten Städte sind Sassari, Alghero und Porto Torres. Der Haupthafen ist Porto Torres und der Flughafen Alghero „Fertilia“.
Die bedeutensten Flughäfen im Norden von Sardiniens sind; „Olbia Costa Smeralda“ und in Alghero „Fertilia“. Der Flughafen von Olbia ist einer der führenden  Flughafen in Europa betreffend Personen und Verkehrsumfang des Zivilflughafens und des Privat-Flughafen „Eccelsa“.
Die Haupthafen im Norden sind Olbia (an vierter Stelle in Italien), so wie auch Porto Torres, Golfo Aranci und Santa Teresa di Gallura. Während es in der Region Gallura auch zahlreiche touristische Hafen hat. Die wichtigstens sind: Porto Cervo, Porto Rotondo, Portisco, Poltu Quatu, Cannigione, Palau, La Marina di Olbia und Cala Bitta.

Lassen Sie ihren Sinnen freien Lauf und stellen Sie sich vor; Sie kommen am Flughafen Olbia „Costa Smeralda“ an, steigen aus dem Flugzeug und ein intensiver Duft der wilden mediterranen Vegetation überflutet ihre Sinne. Vor allem zwischen April und Juni sind diese sehr stark, wo die ganze Insel am Höhepunkt der Blütenzeit ist.

Es sind die vielfältigen Strände, mit feinem, weissen Sand, welche zu 90% von Küstengewässer und Lagunen umgeben sind, die sich längs der  Küste erstrecken und zu 10% das italienische Feuchtgebiet vertreten.
Im Frühjahr von März bis Juni, widmen Sie die Zeit, um die Gegend zu entdecken. Am besten mieten Sie ein Auto, ein Kleinwagen oder  auch ein Cabrio und mittels den richtigen Routen finden Sie zu den vielseitigsten Schönheiten unter freien Himmel inmitten einzigartigen Granitfelsen der Welt, welche von Wind und Wasser geformt wurden. Von den Granittürmen von San Pantaleo bis zum Pilzstein von Arzachena (Il fungo), vom Bärenfelsen (Capo d’Orso) über am nördlichsten Punkt von Sardinien Capo Testa bis zur einmaligen Granitlandschaft um die Region Aggius herum.
Sie können vom Flughafen Olbia oder von Porto Cervo aus ein Mietwagen nehmen und Richtung Porto Rotondo, Olbia und die Küstenstrasse Richtung Golfo Aranci fahren, um das einmalige Panorama mit der Insel Tavolara und Capo Figari im Hintergrund, zu bewundern.  Einmal auf der Strasse, lassen Sie sich vom Ausblick leiten und erreichen die etwas höher gelegene Gegend von Olbia, der Monte Pinu oder fahren von Liscia di Vacca bis nach Porto Cervo. Wenn Sie bis nach Palau über Cannigione der Küstenstrasse entlang fahren, können Sie den Bärenfelsen (Capo d’Orso) bestaunen oder hinauflaufen und das wunderbare Panorama in den Norden Sardiniens bewundern.
Die Küstenstrassen des Norden von Sardiniens, speziell diese zwischen San Pantaleo, Porto Cervo und des Hafen Palau und die Strasse von Alghero nach Capo Caccia waren Szenarien des Films „Der Spion, der mich liebt“ aus der James-Bond-Reihe (gedreht 1976).

Einmal Santa Teresa di Gallura erreicht, fahren Sie fort bis nach Castelsardo, Stintino und schlussendlich Alghero. Auf der Rückfahrt nehmen Sie wieder die Strasse nach Castelsardo und von dort nach Trinità d’Agultu bis ins Herzen der Gallura nach Luogosantu und Aggius, wo Sie von der Vegetation und der Felsenlandschaft verblüfft sein werden.
Die Region Gallura ist an erster Stelle der Präsenz der touristischen Bauernhöfe (Agriturismo) und ein sagenhafter Hochgenuss für den Gaumen. Ein Wohlgeschmack und die Ursprünglichkeit einzigartiger Speisen.
Widmen Sie Tage, um die panoramischen Küstenstrassen zu entdecken, geschichtliche Stätten und Ausgrabungen der Nuragherzeit auf der Spur zu sein und Tage der kulinarischen Erforschung.
Im Sommer ändern Sie die Perspektiven und widmen sich dem Meer; die Insel Tavolara und Molara, Capo Figari und Figarolo, Capo Coda Cavallo und Punta Molara, die Inseln Mortorio und Sofie, das Inselarchipel der Maddalena und Capo Testa.
Auf der nordwestlichen Seite finden  die unvergesslichen Orte  wie die Insel Asinara, Capo Caccia und Alghero.
Eintauchen in das kristallklare Wasser und die schönsten Strände der Welt zu besuchen, ist sicher einer der sensationellsten Bewunderung

 

Der Tourismus
Ab den 50. Jahren bis heute


Der Tourismuswachstum in Nordsardinien hatte seinen Start mit dem Boom der 50. Jahren in Alghero, an der „Riviera del Corallo“.  Die wirkliche Wende jedoch war erst 10 Jahre später in der Gallura, als ein Beamter einer Weltbank, Mr Miller zu Besuch da war, betreffend der Entwicklung deren weltumfassendes Projekt „Kampf gegen die Malaria“ zu kontollieren. Zwischen den verschiedenen Besuchen blieb er speziell in der Region Gallura der Lokatität Cala di Volpe (Gemeinde Arzachena) so verzaubert, dass er sich um den Preis des Grundbesitz informierte.
Wieder zurück in London schilderte er die Schönheit der Natur einigen Geschäftsmänner, darunter auch Karim Aga Khan und überzeugte sie in diese Gegend Kapital zu investieren. In weniger als ein Jahr kaufte die Gruppe der Geschäftsmänner den Küstenstreifen, die heutige „Costa Smeralda“. Bei seinem zweiten Besuch landete Karim Aga Khan mit der Fähre in Olbia, wie ein einfacher Reisender und blieb so verblüfft über die viele Schönheit, dass er sich entschlossen hatte ein grösseres Kapital mit Investoren anzulegen und diese seinerseits auch von seinem Vorhaben überzeugte.

Die einzige Möglichkeit damals (60ziger Jahre) in die Gallura zu kommen, war mit der  Fähre in Olbia oder mit dem Flugzeug in Alghero.
Anfangs 60ziger Jahre ging es schlagartig bergauf mit den Ereignissen, 1962 entstand das Konsortiums Costa Smeralda, der Staudamm des Sees „Lago di Liscia“ wurde beendet, 1963  wurde die Fluggesellschaft „Alisarda“ (heutige Meridiana) gegründet und der Bau des Hafens von Porto Cervo und Hotels fertigerstellt.
 

 

Geschichte
 
Das Territorium ermöglicht dem Menschen schon zur Vornuragher- und Nuragherzeit ausserordentliche Möglichkeiten zur Ansiedlung. Durch die archäologischen Ausgrabungen und Funde, wie  die „Domus de Janas“, die Riesengräber (Tombe), die Nekropole von „Anghelu Ruju“  zwischen Alghero und Porto Torres, die „Nuraghi“ bei Arzachena, die Funde Einzelteile der Töpferwaren in Porto Rotondo und Darstellungen auf Stein in der „Grotta del Papa“ auf der Insel Tavolara wurde bezeugt, dass schon zur Jungsteinzeit Lebewesen existiert hatten.  In der Umgebung von Olbia befinden sich die Gräber „Su Monte e S’Abe“ in der Nähe des Castello di Pedres, welcher in der Nuragherzeit erbaut wurde; der Heilige Brunnen „Pozzo Sacro Sa Testa“ aus der Bronzezeit auf der Strasse nach Pittulongu und nach Golfo Aranci die Nuraghe „Rio Mulinu“ in Cabu Abbas. Andere wichtige Monumente sind: die Nuraghe „Putzolu“ (auch „Lu Naracu“ genannt) in der gleichnahmigen Gegend, das Nuraghendorf „Belveghile“, die Nuraghe „Mannazzu“ oder „Mannacciu“ und in der  Region Maltana die Nuraghe „Siana“ oder „Zucchitta“.

 

Olbia
 
Phönizier, Griechen, Kartaner, Römer und Vandalen siedelten sich gegenseitig im Gebiet an; vorwiegend in der Gegend von Olbia, das Tor zur Stadt, dessen günstiger geografischer Lage und der natürliche Hafen, der längste im Mittelmeer ist.
Die Stadt Olbia entsteht auf einer untergegangenen Flusslandschaft, dessen Gebiet weit in den Nordwesten bis nach Santa Teresa di Gallura reicht. Für einige Wissenschaftler ist Olbia die einzige Stadt in Sardinien, welche von den Griechen von 630 – 520 ca. vor Christus bewohnt war. Andere denken ausserdem auch, dass diese einen Stadtentwurf auf einer bereits existierten Stadt realisiert haben. Man sagt eines der ältesten Projekte Europas. Sicher ist man, dass der Ursprung des Namens Olbia („felice“ = glücklich) von den Griechen in Bezug auf die aussergewöhnlichen Nutzung  der Gegend entstanden ist, welches eine menschliche Ansiedlung erlaubte.


Die Reste der punischen Zeit, hingegen, sind in der Via Torino, Via Acquedotto und in der Via Nanni zu sehen. Die punische Stadt breitete sich zwischen Via Torino, Via Asproni und der Piazza Matteotti aus. Gemäss Wissenschaftler gab es zwischen dem Hafen Olbia und der Insel Korsika die erste grosse Seeschlacht; die Schlacht der sardischen Meere und die Schlacht von Alalia zwischen den Punier und den Etrusken. Während der römischen Zeit, eine ökonomisch florierende Zeit und ein Wachstum der Einwohner von 5000 Personen, entstand in Olbia und in die Region Gallura ein Gerichtshof, öffentliche Termen, ein gepflastertes Strassennetz und ein Aquädukt.

Gegen Ende der römischen Zeit in der ganzen Region Gallura und vor allem in Olbia begann eine lange Zeit des Niedergangs. Die Stadt wurde verbrannt und von Vandalen zerstört; man nannte sie Phausiana. In der Zeit der Byzantiner, auch wenn im kleinen Rahmen, war der Hafen von Olbia funktionstüchtig. In der darauffolgenden Zeit, der Reiche (Guidicale), entfaltete  sich Olbia und die Region Gallura wieder und änderte den Namen in „Civita“. Zwischen Ende des 11. und 12. Jahrhunderts wird eine der schönsten religiösen Kirchen in Olbia erbaut, die Kirche von San Simplicio im romanischen Stil. Nach dem Tod des Richter Nino Visconti, auch von Dante zitiert in der Divina Commedia (Göttlichen Komödie), übergeht die Stadt „Civita“ den Pisaner und wird umgetauft in „Terranova“. In dieser Zeit wird auch der „Castello di Pedres“ auf der Strasse nach Loiri erbaut und die Kirche San Paolo Aposteln im Zentrum von Olbia. Einige Wissenschaftler denken, dass die Pisaner die Stadt zum Ruin gebracht haben, da diese zur Gründung der Piazza dei Miracoli in Pisa , Restteile wie die Träger und das Tor zur Kirche San Simplicio entnahmen.


Im Jahr 1323 wird Sardinien von den Aragonesen erobert und die Stadt Terranova verliert jegliche Wichtigkeit der Logistik infolge der Änderung des Seeverkehrs in Richtung Spanien. Die Stadt fällt in einen tiefen Niedergang infolge Probleme, wie die ungünstige Insellage, das Eindringen von Piraten und Arabern und die Präsenz der Malaria.
Während des savoyischen Zeitabschnitts reduziert sich die Stadt zu einem Hafendorf und erst im Jahre 1800 stellt man einen Bevölkerungswachstum fest und der Hafen wurde saniert. Mit dem königlichen Dekret im Jahr 1862 wurde Olbia neu ernannt zu Terranova Pausania und bleibt es bis 1939.



In der Zeit der Aragonesen und der Savoyer, als die Stadt Olbia zum Verfall fiel, wuchsen andere Städte in der Gallura und im Nordwesten von Sardinien an, welche wichtig wurden. In der Gallura war es die Stadt Tempio Pausania, Castellaragonese (=Castelsardo), im Ex Reich von Torres Porto Torres, Ardara und Sassari und in der historischen Unterregion der Nurra war es Alghero.
Während des faschistischen Zeitabschnitts wird Terranova Pausania zu Olbia umgetauft. Olbia und Alghero leiden unter Beschuss.  
Erst nach den Weltkriegen, nach der wirtschaftlichen Erholung, beginnt das ganze Gebiet, dessen Schönheit sich bewusst zu werden und der Tourismus fängt schnell an aufzublühen und zu entwickeln.